Das Büro des Dechaten und der Dekanatssekretärin befindet sich bis zur Umstellung auf die Pfarre NEU in der Pfarre Linz-Hl. Familie
Montag bis Freitag: 09:00-12:00
Eduard Jungwirth vom Fachbereich Verwaltung in Pfarren präsentierte die aktuellen Zahlen zur Finanzgebahrung der Diözese sowie die Bedeutung der Diözese als Auftraggeber für Bauvorhaben in Oberösterreich.
Im Anschluss berichtete Herr Jungwirth - er ist designierter Verwaltungsvorstand der künftigen Pfarre Ried - über seine Erfahrungen aus dem Dekanat Ried in Innkreis. Dieses Dekanat hat mit Beginn 2023 das Vorbereitungsjahr für die "Pfarre neu" gestartet. Das Vorbereitungsjahr dient dem Kennenlernen und der Abstimmung zwischen den Pfarren, die sich in einen neuen Verbund zusammenschließen. Das Dekanat Linz-Mitte startet im Herbst 2023 in dieses Vorbereitungsjahr.
Dies bedeutet, dass einige Entscheidungen, die bisher in den jeweiligen Pfarrteilgemeinden getroffen wurden, in der neuen Struktur auf Ebene der „Pfarre neu“ in wirtschaftlichen und pastoralen Gremien - in denen Ehrenamtliche der Pfarrgemeinden vertreten sind - getroffen werden. Auf ein gutes Miteinander der Seelsorgeteams der Pfarrgemeinden und ein Abwägen zwischen pastoralen, seelsorgerischen und wirtschaftlichen Schwerpunkten wird zu achten sein.
Text: Andreas Janschek, Pfarre Linz-St.Konrad
17 Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte.
18 Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.
19 Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn töten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen,
20 denn Herodes fürchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum schützte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch hörte er ihm gern zu.
21 Eines Tages ergab sich für Herodias eine günstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten Bürgern von Galiläa zu einem Festmahl ein.
22 Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen Gästen so sehr, dass der König zu ihr sagte: Wünsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.
23 Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die Hälfte meines Reiches wäre.
24 Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen? Herodias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes.
25 Da lief das Mädchen zum König hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes bringen lässt.
26 Da wurde der König sehr traurig, aber weil er vor allen Gästen einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.
27 Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gefängnis zu gehen und den Kopf des Täufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes.
28 Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem Mädchen, und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.
29 Als die Jünger des Johannes das hörten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.